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Inhaltverzeichnis

WLAN ‚Äď Was ist das eigentlich?

Wer sich mit dem Thema Internet beschäftigt, der wird auch irgendwann einmal mit dem Wort WLAN konfrontiert. Aber was ist eigentlich WLAN? Berichte und Erklärungen wie Sie das WLAN einrichten können oder wie Sie Probleme beheben, werden Sie viele im Internet finden. Vergessen wird dabei aber immer wieder die Frage, was das WLAN eigentlich ist. Wir möchten Ihnen erklären wie das WLAN funktioniert, wie es sich zusammensetzt und wie Sie es sicher gestalten können. Im ersten Schritt erklären wir Ihnen aber erst einmal, was die Bezeichnung WLAN bedeutet.

Die Abk√ľrzung WLAN steht f√ľr Wireless Local Area Network und bedeutet zu Deutsch: Drahtloses lokales Netzwerk. Die Verbindung zum Internet erfolgt also drahtlos √ľber einen sogenannten WLAN-Router. Der wesentliche Unterschied zu einem normalen LAN ist, dass der PC nicht mit einem Kabel, sondern √ľber ein Funksignal mit dem Internet verbunden ist. Dadurch ergibt sich eine h√∂here Mobilit√§t und Komfort.

Damit Sie das WLAN nun verwenden können, benötigen Sie im Wesentlichen drei Komponenten:

  • eine Internetleitung
  • den WLAN Router
  • ein WLAN-f√§higes Endger√§t

√úber einen Provider erhalten Sie den Zugang zum Internet und der WLAN-Router dient als Schaltzentrale zwischen Ihrem PC und dem Internet. Dieser verwertet nun die ankommenden Daten und leitet sie weiter.

Was Ihnen WLAN bringt

WLAN bringt Ihnen nat√ľrlich den wesentlichen Vorteil, dass Sie sich freier bewegen k√∂nnen und kein Kabel ben√∂tigen um sich mit dem Internet zu verbinden. Sie k√∂nnen sich also wesentlich freier bewegen und das WLAN verursacht keine zus√§tzlichen Kosten. Zudem k√∂nnen Sie an vielen √∂ffentlichen Pl√§tzen das WLAN auch kostenlos nutzen. Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile. Hierzu geh√∂rt zum Beispiel, dass meist auch die √úbertragungsgeschwindigkeit leidet. Entfernen Sie sich zudem zu weit vom Router, kann es vorkommen, dass das Signal unterbrochen wird.

Was ist der Unterschied zwischen WLAN und WIFI

Auch wenn die Begriffe WLAN und WiFi oft gleichbedeutend genutzt werden, gibt es streng genommen doch ein paar kleine Unterschiede. W√§hrend WLAN f√ľr Wireless Local Area Network steht ist WiFi ein Markenbegriff, der kabellose Ger√§te mit entsprechend kompatiblen Funkschnittstellen zertifiziert.

WLAN


WIFI / WI-FI
Wireless Local Area Network - Ausdruck wird in Deutschland vorwiegend verwendeterWireless Fidelity - Wort das den Funk-Standard und kompatible Geräte

Sind Sie auf der Suche nach einem Internet-Hotspot der kostenlos ist, suchen Sie in Deutschland am besten nach einem WLAN-Hotspot. Befinden Sie sich allerdings im Ausland und möchten dort einen kostenlosen Internetzugang nutzen, sollten Sie sich nach Free Wi-Fi erkundigen.

WLAN Router in Betrieb nehmen

M√∂chten Sie WLAN in Ihrer Wohnung nutzen, ben√∂tigen Sie neben dem DSL-Anschluss auch einen WLAN-f√§higen Router. Dieser dient als Schnittstelle zwischen Ihrem Internet-Provider und den WLAN-f√§higen Ger√§ten. Um das WLAN auch sp√§ter nutzen zu k√∂nnen, m√ľssen Ihr PC, Laptop oder Smartphone ebenfalls WLAN-f√§hig sein.

Der beste Platz f√ľr Ihren WLAN Router

Sollte das WLAN nicht funktionieren, ist die Entr√ľstung im Haushalt meist gro√ü. Wichtig ist es, dass Sie den WLAN Router an den richtigen Ort aufstellen und somit St√∂rquellen minimieren. Nutzen Sie eine Fritz Box, erhalten Sie im App Store eine App, mit der Sie den besten Standort suchen k√∂nnen.

Denn leider ist der Standort direkt neben der Telefondose zwar meist der praktischste, nicht immer aber auch gleichzeitig der beste. Viele Faktoren k√∂nnen daf√ľr verantwortlich sein, dass das WLAN Signal nicht √ľberall gut empfangbar ist. Hierf√ľr verantwortlich sind besonders dicke Betonw√§nde, W√§nde mit Stahltr√§gern oder auch feuchte W√§nde und Decken.

Stellen Sie den Router m√∂glichst auch nicht sofort auf den Boden. Hier kann Ihr Router nach oben abstrahlen und b√ľ√üt dadurch fast die H√§lfte seiner Leistung ein. Gibt es f√ľr Sie keine andere M√∂glichkeit, sollten Sie den Router zumindest in eine erh√∂hte Position bringen. Wohnen Sie in einem Einfamilienhaus, ist der optimale Standort in der oberen Etage. Auch eine Platzierung direkt unter der Decke ist denkbar, sollten Sie hier eine Steckdose und einen Telefonanaschluss installieren k√∂nnen.

Achten Sie darauf, dass sich in der Nähe möglichst wenige störende Objekte wie Fenster, Spiegel, Schränke, Halogen-Lampen, Mikrowellen oder Schnurlostelefone befinden, da diese die Sendeleistung erheblich schwächen können. Ihr Router sollte immer frei stehen und nicht in einem Schrank oder Regal untergebracht werden.

Finden Sie einen perfekten Standort

Optimal wäre es grundsätzlich, wenn Sie Ihren WLAN Router an einen Ort platzieren können, von dem alle Empfangsgeräte gleich weit entfernt sind. Bei einem Einfamilienhaus mit Keller und Obergeschoss bietet sich also das Erdgeschoss an. Damit Sie den perfekten Standort finden können, Verbinden Sie nach dem Aufstellen des Routers ein Notebook mit dem WLAN und bewegen sich durch sie einzelnen Räume im Haus. Am WLAN Signal können Sie die jeweilige Stärke des Signals ablesen. Sollte es beim Empfang zu Problemen kommen, können Sie die folgenden Tipps einmal testen.

Den Funkkanal wechseln

Normalerweise ist der Funkkanal der von Ihrem Router verwendet wird schon voreingestellt. Dies kann aber auch bedeuten, dass andere Router in der N√§he auf dem gleichen Kanal funken, was besonders in Mehrfamilienh√§usern zu Problemen f√ľhren kann. Bei einem schlechten Empfang k√∂nnen Sie versuchen den Kanal im Router zu wechseln.

Verwenden Sie einen Repeater

Aber auch hierdurch kann nicht gew√§hrleistet werden, dass Sie im ganzen Haus Empfang haben. Hier k√∂nnte ein WLAN- Repeater (WLAN-Verst√§rker) f√ľr Abhilfe schaffen. Hiermit wird es Ihnen erm√∂glicht ein schwaches WLAN-Signal um ein Vielfaches zu verst√§rken. Hierzu k√∂nnen Sie auch einen alten Router verwenden, den Sie nur entsprechend konfigurieren m√ľssen. Ist Ihnen dies zu aufwendig, k√∂nnen Sie ebenfalls einen Repeater erwerben. Diesen stecken Sie einfach in eine vorhandene Steckdose und k√∂nnen ihn oft bereits mit nur einem Knopfdruck konfigurieren.

Den Router einrichten und Signal optimieren

Heute ist es vollkommen normal geworden, dass Sie von √ľberall auf das Internet zugreifen k√∂nnen. Mehrere Ger√§te k√∂nnen Sie entweder √ľber LAN oder WLAN mit Ihrem Router verbinden. Entscheiden Sie sich f√ľr das WLAN, entgehen Sie dem l√§stigen Kabel-Gewirr, m√ľssen den Router und die Endger√§te die darauf zugreifen sollen aber meist noch konfigurieren. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Ihr Netz gegen Zugriffe von au√üerhalb sch√ľtzen m√∂chten.

Der Standort

M√∂chten Sie mit vielen Ger√§ten per Ethernet-Kabel ins Internet, haben Sie bei der Wahl des Standortes nicht viel zu beachten. Achten Sie lediglich bei einem langen Kabelweg darauf, dass Sie sich f√ľr ein hochwertiges Kabel entscheiden. Diese sind besser gegen st√∂rende Strahlungen abgesichert.

Beim WLAN sieht dies ein wenig anders aus. Denn wie schnell die WLAN Verbindung am Ende ist, hängt auch vom Standort, der Gebäudebeschaffenheit und von eventuellen Störquellen ab. Bei dicken Wänden kann sich die Signalstärke deutlich verringern. Im optimalen Fall befinden sich zwischen Ihrem Endgerät und dem Router keine Wände oder Hindernisse.

Hilfreich kann es ebenfalls sein, wenn Sie den Router auf einem höheren Standort platzieren und nicht am Boden. Zusätzlich können fremde Netzwerke in der Umgebung den Empfang stören, wenn diese auf dem gleichen Kanal funken. In diesem Fall kann es hilfreich sein, wenn Sie die Kanäle wechseln.

Den Router anschließen

Haben Sie sich f√ľr einen Standort entschieden, verbinden Sie zuerst den Router mit Ihrem PC oder Notebook. Hierzu sollten Sie ein LAN-Kabel verwenden, damit Sie den Router konfigurieren k√∂nnen. √úber die Verbindung mit einem LAN-Kabel verhindern Sie, dass bei einer falschen Einstellung pl√∂tzlich die Verbindung zu Ihrem Router √ľber WLAN abbricht und Sie anschlie√üend den Router umst√§ndlich zur√ľcksetzen m√ľssen.

Das Kabel vom Router zur Telefondose wird meist mitgeliefert und die Anschl√ľsse sind gekennzeichnet. Auch liegt in der Regel eine Anleitung die Ihnen die richtige Verkabelung zeigt bei. Diese kann n√§mlich je nach Modell und Anschluss recht unterschiedlich ausfallen.

Greifen Sie auf die Einstellungen zu

Haben Sie Ihren Router mit Ihrem PC verbunden, starten Sie die Software die Sie meist in der Verpackung finden und folgen Sie den Anweisungen, die Sie vom Installationsassistenten erhalten. Sie k√∂nnen aber auch √ľber den Browser auf die Einstellungen des Routers zugreifen, wenn Sie die IP-Adresse eingeben, die Sie im Handbuch des Routers finden werden. Damit Sie die Einstellungen vornehmen k√∂nnen, m√ľssen Sie nun den Benutzernamen und das Passwort eingeben. Diese haben Sie von Ihrem Provider erhalten.

Passwort f√ľr den Router festlegen

Zuerst sollten Sie nun ein Passwort f√ľr Ihren Router festlegen, damit Sie Ihr Netzwerk gegen Zugriffe durch Fremde absichern k√∂nnen. Meist finden Sie diesen Punkt unter ‚ÄěSystem‚Äú -> ‚ÄěKennwort‚Äú. Wie bei allen Passw√∂rtern sollte auch das Passwort f√ľr Ihren Router nicht leicht zu erraten sein. Verwenden Sie ein langes Passwort, welches m√∂glichst kompliziert ist. Das Passwort f√ľr Ihr WLAN finden Sie meist auf dem Aufkleber Ihres Routers, welcher sich auf der R√ľckseite des Ger√§tes befindet. Auch dieses sollten Sie vorsichtshalber √§ndern.

Verschl√ľsseln Sie Ihren Router

Besonders wichtig ist es, dass Sie Ihren Router auch entsprechend verschl√ľsseln. Denn nur so k√∂nnen Sie sich absichern, dass nicht auch Fremde √ľber Ihren Zugang das Internet durchforsten. Setzen Sie mindestens auf die WPA Verschl√ľsselung. Noch besser ist aber die WPA2 Verschl√ľsselung. Die Verschl√ľsselung schalten Sie entweder √ľber die Software oder den Browser ein. Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Endger√§te die gew√§hlte Verschl√ľsselungsart auch unterst√ľtzen.

Die Endgeräte mit Ihrem Router verbinden

Nachdem Sie Ihren Router nun eigerichtet und gesichert haben, ist dieser betriebsbereit. Im n√§chsten Schritt m√ľssen Sie Ihre Endger√§te noch mit dem Router verbinden. Sobald Sie am Endger√§t das WLAN einschalten, durchsucht dieses die Umgebung nach WLAN-Netzwerken und f√ľhrt diese √ľbersichtlich auf. W√§hlen Sie hier nun Ihren Router aus der Auswahl und geben Sie das vorher festgelegte Passwort ein. Stimmt das Passwort mit dem des Routers √ľberein, wird eine Verbindung aufgebaut. Das Passwort wird in der Regel automatisch gespeichert und muss nicht jedes Mal neu eingegeben werden.

Die optimale Router-Konfiguration

Haben Sie alles eingerichtet, werden Sie meist dem Router keine Beachtung mehr schenken. F√ľr eine bessere Leistung k√∂nnen Sie den Router aber auch nach Ihren Bed√ľrfnissen konfigurieren. Denn nicht immer sind die Standardeinstellungen auch die Besten f√ľr Ihren Bedarf. Mit der richtigen Konfiguration k√∂nnen Sie die Leistung erheblich verbessern.

Hierzu rufen Sie √ľber Ihren Browser das Konfigurations-Programm Ihres Routers auf. Geben Sie im Browser die IP-Adresse ein die meist http://192.168.2.1, http://192.168.0.1 oder http://192.168.1.1 lautet. Die genaue Adresse finden Sie entweder in der Beschreibung des Routers oder auf der Webseite des Herstellers.

Neben der richtigen Konfiguration ist es aber auch wichtig, dass Sie regelm√§√üig die Software des Routers updaten. Hierzu loggen Sie sich einfach in das Konfigurations-Programm ein und suchen nach dem Punkt ‚ÄěAktualisierung‚Äú oder ‚ÄěUpdate‚Äú. Meist k√∂nnen Sie das Update mit nur einem Klick herunterladen und auch installieren. Sichern Sie aber vorab Ihre alten Einstellungen.

Stellen Sie die maximale WLAN-Signalstärke ein

Auch die Sendeleistung k√∂nnen Sie meist manuell beeinflussen. Hier sollte der Regler immer auf 100 Prozent stehen. Die Einstellungen finden Sie meist unter dem Men√ľ-Punkt ‚ÄěFunkkanal-Einstellungen‚Äú. Allerdings kann nun auch im Nachbarhaus Ihr WLAN gefunden werden. Sollten Sie dies nicht wollen, reduzieren Sie die Leistung. Begeben Sie sich dazu mit Ihrem Smartphone in die Nebenr√§ume und schauen Sie nach, wie stark das Signal noch ist. Ggf. k√∂nnen Sie die Leistung so weit reduzieren, dass das Signal nicht √ľber Ihre eigenen vier W√§nde hinausreicht.

Welche möglichen Probleme gibt es?

Immer wieder kann es zu Problemen bei Ihrem WLAN-Anschluss kommen oder dieser ist einfach zu langsam. Einige der m√∂glichen Probleme m√∂chten wir Ihnen nun auff√ľhren und Ihnen auch gleichzeitig die entsprechende L√∂sung anbieten.

WLAN-Netzwerke haben n√§mlich einen erheblichen Nachteil, den Sie beim Einrichten noch nicht erkennen k√∂nnen. Sie k√∂nnen im Vorfeld nicht absehen ob es √ľberhaupt zu einer stabilen Verbindung kommt oder wie schnell Ihr Netzwerk am Ende wirklich ist. Denn es gibt zahlreiche Faktoren, die ein unbeschwertes Surfen im Internet verhindern k√∂nnen. Hierzu geh√∂ren die Entfernung zum Router, der genutzte Standard oder auch die Qualit√§t der verwendeten Hardware. Kommt es regelm√§√üig zu Verbindungsabbr√ľchen oder ist der Zugang nur sehr langsam, kommt schnell Frust auf. Kommt √ľberhaupt keine Verbindung zustande, kann dies ebenfalls viele Gr√ľnde haben. Vielleicht haben Sie einen Fehler bei den Einstellungen gemacht oder die Verschl√ľsselungsart wurde falsch gew√§hlt. Die h√§ufigsten Gr√ľnde f√ľr Geschwindigkeits- oder Verbindungsprobleme haben wir einmal aufgef√ľhrt.

Das Authentifizierungsproblem

Der häufigste Fehler der immer wieder auftaucht ist das Authentifizierungsproblem. Auch hier können die Ursachen recht vielfältig sein. Wenn Sie allerdings mit ein wenig System an die ganze Sache herangehen, können Sie das Problem meist schnell eingrenzen und lösen.

Kommt es zu einem Authentifizierungsproblem, ist dies meist ein Hinweis darauf, dass sich Ihr Endger√§t und der Router zwar erkennen und auch Daten √ľbertragen k√∂nnen, eine Verbindung der jeweiligen Ger√§te aber nicht zustande kommt. Dies kann ein Fehler an beiden Ger√§ten sein.

Hierzu sollten Sie erst einmal das Passwort √ľberpr√ľfen. Bei der Eingabe kommt es oft zu Problemen zwischen der ‚Äě0‚Äú und dem ‚ÄěO‚Äú oder zwischen der ‚Äě1‚Äú und dem ‚ÄěI‚Äú. K√∂nnen Sie mit anderen Ger√§ten auf Ihr WLAN zugreifen, lesen Sie am besten erst einmal das Passwort im Router aus und vergleichen es mit dem Endger√§t. Dieses finden sie im Router meist unter dem Men√ľpunkt Sicherheit ‚Äď Verschl√ľsselung. Kopieren Sie nun das Passwort und f√ľgen es in einem Texteditor wie Wordpad oder Word ein.

Ist das Passwort richtig und stimmt √ľberein, kontrollieren Sie die Verschl√ľsselungsmethode. Diese sollte auf beiden Ger√§ten ebenfalls gleich sein. Meist wird hier WPA2 gew√§hlt.

Wird im Router ein Mac-Adressen-Filter verwendet, kann dies ebenfalls zu Problemen f√ľhren. Diese Adresse ist weltweit einzigartig und kann dazu f√ľhren, dass im Router nur bestimmte MAC-Adressen freigeschaltet wurden. Ger√§te mit anderen Adressen k√∂nnen so auf den Router nicht zugreifen. Verwenden Sie nun ein neues Smartphone oder ein neues Notebook kann dies bereits dazu f√ľhren, dass Sie keine Verbindung zum WLAN mehr aufbauen k√∂nnen. Aktivieren Sie in diesem Fall den Punkt ‚ÄěAlle neuen WLAN Ger√§te zulassen‚Äú.

Die Verschl√ľsselungs-Einstellung ist falsch

Zwar k√∂nnen Sie in der Funknetz-Liste Ihres Endger√§tes den Router sehen, aber eine Verbindung l√§sst sich nicht herstellen obwohl Sie den WLAN-Schl√ľssel korrekt eingegeben haben? Hier kann es sein, dass die Verschl√ľsselungsmethode nicht √ľbereinstimmt. Dann sollten Sie die Einstellungen manuell korrigieren. Denn einige Ger√§te f√ľhren keine automatische Erkennung durch und Sie m√ľssen die Einstellungen selbst vornehmen. Achten Sie darauf, dass Sie auf beiden Ger√§ten die gleiche Verschl√ľsselungsmethode verwenden. Wie bereits erw√§hnt nutzen Sie wenn m√∂glich WPA2, da diese Methode die sicherste ist. Sollte dies nicht m√∂glich sein, verwenden Sie WPA oder WEP.

In einigen F√§llen k√∂nnen Sie sogar noch den Verschl√ľsselungs-Algorithmus w√§hlen. Hier sollten Sie auf AES zur√ľckgreifen. H√§ufig k√∂nnen Sie auch zwischen WPA2-Personal oder Enterprise w√§hlen. Nutzen Sie Ihr Netzwerk privat, stellen Sie Private ein. Enterprise nutzen Sie dann, wenn Sie keinen festen WLAN-Schl√ľssel nutzen. Hier muss sich jeder Anwender √ľber seinen Benutzernamen und das Passwort anmelden.

Verschl√ľsselung ‚Äď nutzen Sie nur AES f√ľr WPA

Haben Sie die komplette Infrastruktur Ihres WLAN-Ger√§tes umgestellt, sollten Sie auch die WPA2 Einstellungen √ľberpr√ľfen. Sollte Ihr WLAN zu langsam sein, k√∂nnte dies an der TKIP-Unterst√ľtzung liegen. Kommt n√§mlich TKIP zum Einsatz, wird ein maximaler Datendurchsatz nicht erlaubt. In diesem Fall wird die Leistung auf 54 Mbit pro Sekunde gedrosselt.

Sollten sich noch √§ltere Ger√§te in Ihrem Netzwerk befinden kann es sinnvoll sein, wenn Sie √ľber einen Dual-Band-Router f√ľr diese Ger√§te ein weiteres Netzwerk einrichten.

WLAN-Passw√∂rter ‚Äď vermeiden Sie Sonderzeichen!

Ihr Passwort sollte nat√ľrlich immer besonders sicher sein und in der Regel auch Sonderzeichen enthalten. Bei einem WLAN kann dies allerdings zu Problemen f√ľhren, da nicht immer alle Ger√§te mit solchen Sonderzeichen zurechtkommen. In diesem Fall kann keine Verbindung zustande kommen. Besonders √§ltere Ger√§te unterst√ľtzen einige ASCII-Zeichen nicht. Vermeiden Sie bei Ihrem WLAN-Passwort alle Sonderzeichen wie Dollar, Nummernzeichen oder auch Klammern.

In Windows die geänderten WLAN-Einstellungen eintragen

Sollten Sie das Verschl√ľsselungsverfahren oder das Passwort in Ihrem Router ge√§ndert haben, kann sich Ihr Windows PC nat√ľrlich nicht einfach so wieder in das WLAN-Netzwerk einw√§hlen. Allerdings bietet Ihnen Ihr Betriebssystem nicht automatisch an das neue Verschl√ľsselungsverfahren einzustellen oder das WLAN Passwort neu einzugeben. Meist erhalten Sie in diesem Fall nur die Meldung: ‚ÄěVerbindung konnte nicht hergestellt werden‚Äú. W√§hlen Sie in diesem Fall die Drahtlosnetzwerkliste im Infobereich (WIN 7) und suchen Sie dort den WLAN-Namen. W√§hlen Sie dort Eigenschaften und stellen die √Ąnderungen unter der Registrierkarte ‚ÄěEinstellungen‚Äú um.

Unter Windows 10 w√§hlen Sie ebenfalls das WLAN-Symbol und klicken dort auf die gew√ľnschte Verbindung. Trennen Sie diese und verbinden Sie sich neu. Nun werden Sie dazu aufgefordert das Passwort neu einzugeben.

Ihr Funknetz taucht in der WLAN-Liste nicht auf

Sollten Sie Ihr WLAN in der Netzliste Ihres Endger√§tes nicht erkennen k√∂nnen, kann dies mehrere Ursachen haben. Die erste M√∂glichkeit ist, dass das WLAN √ľberhaupt nicht eingeschaltet ist. Einige Router bieten Ihnen die M√∂glichkeit das WLAN zu deaktivieren, damit der Stromverbrauch gesenkt wird. √úberpr√ľfen Sie in diesem Fall die Einstellungen Ihres Routers.

Ebenfalls könnte es sein, dass der Name Ihres Netzwerkes (SSID) versteckt ist. Diese Möglichkeit bieten fast alle Router an. Somit soll vermieden werden, dass andere Personen Ihr Netzwerk erkennen können, bzw. dieses erst gar nicht finden. Sicher ist diese Funktion allerdings nicht, da versierte Anwender dies leicht umgehen können. Diese Einstellung können Sie getrost vergessen und Sie können den Namen Ihres WLAN-Netzwerkes ruhig anzeigen lassen.

Ebenfalls w√§re es m√∂glich, dass Ihr Netzwerkger√§t den Frequenzbereich Ihres WLANs nicht unterst√ľtzt. Funknetze k√∂nnen n√§mlich im 2,4- und 5-GHz-Band arbeiten. Fast alle Router k√∂nnen im 2,4-GHz-Band arbeiten was dazu f√ľhrt, dass in Ballungsgebieten das Netz stark belastet wird. Auch in Mehrfamilienh√§usern kann dies immer wieder zu Problemen f√ľhren. Mehr Platz finden Sie im 5-GHz-Bereich. Das Problem ist aber, dass immer noch viele Ger√§te den Standard nicht unterst√ľtzen. Dies gilt f√ľr Notebooks ebenso wie f√ľr Smart-TVs. Das f√ľhrt dazu, dass das Funknetz dann nicht angezeigt wird. Sollte Ihr Router es zulassen ist es sinnvoll, wenn Sie beide B√§nder aktivieren. M√ľssen Sie sich f√ľr ein Netz entscheiden, w√§hlen Sie am besten das 2,4-GHz-Band, da dies am weitesten verbreitet ist. √úberpr√ľfen Sie auf jeden Fall diese Einstellung an Ihrem Router.

Es kann aber auch sein, dass der eingestellte Kanal nicht unterst√ľtzt wird. 14 Kan√§le sind im 2,4-GHz-Band definiert, auf denen Ihr Router funken kann. Allerdings wird Kanal 14 meist nur in Japan verwendet und oft gar nicht angezeigt. In den USA d√ľrfen beispielsweise die Kan√§le 12 und 13 nicht genutzt werden. Diese sind nur in Europa und Japan zul√§ssig. Das f√ľhrt dazu, dass Hardware aus den USA diese Kan√§le √ľberhaupt nicht anbieten. Sollten Sie Ihren Router auf die Kan√§le 12, 13 oder 14 eingestellt haben, k√∂nnen diese Ger√§te das WLAN nicht erkennen. In diesem Fall sollten Sie einen Kanal zwischen 1 und 11 ausw√§hlen.

Einschr√§nkungen gibt es aber auch im 5-GHz-Bereich. √Ąltere Adapter beherrschen dort h√§ufig nur die Kan√§le 36 bis 48. Neuere hingegen unterst√ľtzen auch die Kan√§le 52 bis 128. Stellen Sie im Problemfall Ihren Router entsprechend ein.

Ihr WLAN-Gerät versucht sich beim Nachbarn einzubuchen

Sollten Sie sich in einen anderen Raum begeben und Sie erhalten dann die Fehlermeldung, dass der eingestellte WLAN-Schl√ľssel nicht mehr stimmt, in der N√§he Ihres Routers aber alles wieder funktioniert, kann es sein, dass Ihr Endger√§t versucht sich bei Ihrem Nachbarn einzuw√§hlen. Dies geschieht h√§ufig wenn zum Beispiel in einem Mehrfamilienhaus die gleichen Router verwendet werden und das Signal des Nachbarn st√§rker ist. Hier k√∂nnen Sie Abhilfe schaffen, wenn Sie Ihrem Router einen unverwechselbaren Namen vergeben.

Versteckte SSID kann f√ľr Probleme sorgen

Aus Sicherheitsgr√ľnden haben Sie das automatische Versenden des WLAN-Namens deaktiviert? Das f√ľhrt dazu, dass der erste Verbindungsaufbau bei jedem Klient manuell eingegeben werden muss. Dies klappt aber nicht immer, denn einige Ger√§te bieten die Option sich mit einem versteckten Netzwerk zu verbinden √ľberhaupt nicht an. Hier hilft es meist auch nicht, wenn Sie die √úbertragung kurz einschalten. Verstecken Sie die SSID sp√§ter wieder, kann Ihr Endger√§t den Router sp√§ter wieder nicht finden. Denn hier wartet es erneut auf eine sichtbare Kennung. Leichter wird es f√ľr Sie, wenn Sie die Kennung dauerhaft einschalten. Wie bereits erw√§hnt, bringt das Ausschalten eh keine zus√§tzliche Sicherheit. Sollten Sie sich f√ľr WPS entscheiden, m√ľssen Sie ohnehin die Kennung sichtbar machen.

Gerät mit einer Netzwerkbuchse in Ihr WLAN einbinden

Sollten Sie ein Ger√§t welches nur √ľber einen LAN-Anschluss verf√ľgt in Ihr Heimnetz einbinden wollen, der Router aber zu weit entfernt ist, m√ľssen Sie nicht unbedingt ein langes Kabel verlegen. In diesem Fall k√∂nnten Sie auf die Daten√ľbertragung √ľber das Stromnetz zur√ľckgreifen. Sie k√∂nnen aber auch einen sogenannten WLAN-zu-LAN-Adapter nutzen. Diesen k√∂nnen Sie so konfigurieren, dass er als WLAN-Client oder WLAN-Router arbeitet. Als WLAN-Client verbindet er sich mit Ihrem Netzwerk, so dass Sie Ihr Endger√§t √ľber die LAN-Buchse nun verwenden k√∂nnen.

Probleme mit der Einrichtung per WPS

Durch die Nutzung von WPS (Wifi Protected Setup) k√∂nnen Sie sich die Eingabe des Sicherheits-Schl√ľssels sparen und neue Ger√§te ganz einfach in Ihr Netzwerk einbinden. Sollte dies nicht funktionieren kann es sein, dass Ihr Endger√§t eine der beiden WPS-Methoden nicht unterst√ľtzt. Gebr√§uchlich sind hier WPS-PIN und WPS-PBC. Wird WPS-PIN verwendet, m√ľssen Sie am Endger√§t einen Code eingeben, den Sie zuvor in Ihrem Router einstellen. Nutzen Sie WPS-PBC m√ľssen Sie innerhalb von wenigen Minuten eine Teste am Router und am Endger√§t dr√ľcken. Anschlie√üend wird der WLAN-Schl√ľssel an das Ger√§t √ľbertragen, welches eine Verbindung zum Netzwerk aufbauen m√∂chte. Funktioniert dies nicht, sollten Sie versuchen im Router beide Methoden zu aktivieren. Lassen SIE WPS-PIN aber nicht dauerhaft aktiv. Fremde k√∂nnten hier n√§mlich versuchen die Zahlenkombination zwischen 0000 und 9999 herauszufinden und k√∂nnen sich so einfach den Zugang zu Ihrem Netzwerk verschaffen.

IP-Adressen aller Netzwerk-Geräte anzeigen

Sicherlich m√∂chten Sie auch wissen, welche Ger√§te auf Ihr Netzwerk zugreifen. Vielleicht ben√∂tigen Sie aber auch die IP-Adresse von einem Endger√§t, welches auf Ihr Netzwerk zugreift, wenn dieses zum Beispiel √ľber kein eigenes Display verf√ľgt.

Hierzu k√∂nnen Sie eine zus√§tzliche Software verwenden die die Bereiche in Ihrem Netzwerk scannt und Ihnen die IP-Adressen der verbundenen Ger√§te anzeigt. Tr√§gt das Ger√§t eine zus√§tzliche Bezeichnung, kann auch diese mit einigen Tools angezeigt werden. Ein kostenloses Tool ist hier zum Beispiel der Advanced IP-Scanner. Die Bedienung ist sehr einfach und die Anzeige sehr √ľbersichtlich. Zudem erhalten Sie noch weitere Funktionen wie die Erkennung von MAC-Adressen, den Zugriff auf Netzwerkfreigaben oder die Fernbedienung von PCs.

Erkennen Sie Treiberprobleme bei Ihrem Netzwerkadapter

Sollte Ihr PC trotz der WLAN-Anmeldung entweder keine eigene IP-Adresse erhalten oder die Verbindung nur wackelig sein, obwohl andere Ger√§te einwandfrei funktionieren, dann sollten Sie einmal den Treiber oder die Hardware genau unter die Lupe nehmen. Wenn Sie wissen m√∂chten ob die betreffende Hardware auch eine IP-Adresse erhalten hat, geben Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl ‚Äěipconfig‚Äú ohne Anf√ľhrungszeichen ein. Anschlie√üend erhalten Sie eine √úbersicht aller Verbindungsinformationen der Netzwerkschnittstellen.

Im Ger√§temanager k√∂nnen Sie erkennen, ob Ihr Netzwerkadapter auch wirklich richtig funktioniert. Dr√ľcken Sie hierzu die Windows-Taste, gefolgt von dem Buchstaben R. Anschlie√üend geben Sie den Befehl ‚Äědevmgmt.msc‚Äú wieder ohne Anf√ľhrungszeichen ein und best√§tigen mit OK. Hier k√∂nnen Sie nun kontrollieren, ob Ihr Netzwerkadapter hier aufzufinden ist. Sollten Sie Ihre Hardware hier nicht auffinden oder diese ist mit einem Ausrufezeichen belegt, liegt in der Regel ein Treiberproblem vor. Bei einem Treiberproblem gen√ľgt es meist, wenn Sie die passende Software erneut aufspielen. Die Treiber finden Sie auf der Herstellerseite.

WLAN ist zu langsam

Meist klagen die Nutzer, dass ihr WLAN zu langsam ist, obwohl das Netzwerk stabil ist. Meist liegt dies an der Technik und deren Beschränkungen. In einigen Fällen können Sie den Router aber auch konfigurieren und damit das Problem aus dem Weg schaffen.

Wie hoch die maximal erreichbare Geschwindigkeit in Ihrem Netzwerk ist, h√§ngt von vielen Faktoren ab. Dazu geh√∂ren zum Beispiel die Empfangseigenschaften der Endger√§te, die Sendeleistung des Routers, der Abstand zu den Antennen oder auch die baulichen Gegebenheiten Ihres Hauses. Auch die Entfernung zu Ihrem Router ist ma√ügeblich f√ľr die Geschwindigkeit verantwortlich. Je weiter Sie sich von diesem entfernen, desto schw√§cher ist am Ende auch die Leistung. Nach wenigen Metern kann die Leistung schon drastisch sinken. Zudem wird die Leistung auch wesentlich gedrosselt, je mehr Ger√§te auf Ihr Netzwerk zugreifen. Ger√§te die sich in der N√§he des Routers befinden, sollten Sie aus diesem Grund auch immer per LAN-Kabel verbinden. Hierdurch k√∂nnen Sie Ihr Netzwerk entlasten.

Den besten Empfang werden Sie allerdings erhalten, wenn zwischen dem Router und dem Endger√§t eine Sichtverbindung besteht. Die √úbertragung kann durch W√§nde, T√ľren und auch M√∂bel erheblich gest√∂rt werden. M√∂chten Sie Ihr WLAN in mehreren Zimmern nutzen, kann es durchaus sinnvoll sein auf eine andere Technik wie Power-LAN umzusteigen. M√∂chten Sie nur einen gr√∂√üeren Abstand zwischen Endger√§t und Router √ľberbr√ľcken, kann ein Repeater oder WLAN-Verst√§rker Sinn ergeben. √úber diese Ger√§te wird das vorhandene WLAN Signal aufgenommen und √ľber ein eigenes Netzwerk verst√§rkt. Die die Repeater allerdings in Richtung Router und Endger√§t funken m√ľssen, erhalten Sie nur die H√§lfte der Leistung, die theoretisch m√∂glich w√§re. Leider sind diese Verbindungen oft recht wackelig und sehr st√∂ranf√§llig. Allerdings k√∂nnen Sie einige Modelle auch als LAN-Br√ľcke verwenden. Hierdurch erhalten Sie eine stabilere Leistung.

Starten Sie den Router neu

Sollte alles nicht helfen, ist es vielleicht ratsam, wenn Sie den Router einmal neu starten. Hierzu m√ľssen Sie den Router f√ľr ein paar Sekunden komplett vom Stromnetz trennen und anschlie√üend wieder einstecken. Nun bootet der Router neu, was allerdings ein paar Minuten dauern kann. Zus√§tzlich starten Sie ihr Ger√§t mit dem Sie auf das WLAN zugreifen m√∂chten ebenfalls noch einmal neu.

Das Problem konnte immer noch nicht behoben werden? L√∂schen Sie dann alle WLAN-Profile auf Ihrem Client-Ger√§t und versuchen Sie erneut eine Verbindung aufzubauen. √Ėffnen Sie hierzu das Kommandozeilenfenster (cmd.exe) um dort die Befehle:

  • netsh wlan show profile
  • netsh wlan delete profile name=“Profil-Name“

einzugeben. Den ‚ÄěProfil-Name‚Äú ersetzen Sie durch den Namen des WLAN-Profils, welcher Ihnen beim ersten Befehl ausgegeben wurde. M√∂chten Sie alle l√∂schen, geben Sie statt ‚ÄěProfil-Name‚Äú das Sonderzeichen * ein.

So gestalten Sie Ihr WLAN sicher

Sobald Sie Ihr WLAN erfolgreich eingerichtet haben, sollten Sie daf√ľr sorgen, dass es auch wirklich sicher ist und vor einem Zugriff durch Unbefugte gesichert ist. Am einfachsten ist es, wenn Sie die folgenden Schritte nach der Reihe ausf√ľhren.

Die Benutzeroberfläche sichern

Sobald Sie die Ger√§te mit dem Router verbunden haben sollten Sie daf√ľr sorgen, dass Sie die Oberfl√§che sichern und niemand hier Ver√§nderungen vornehmen kann. √Ąndern Sie im ersten Schritt die Log-In Daten, die vom Hersteller vorgegeben wurden. Entscheiden Sie sich f√ľr einen Benutzernamen, der nur f√ľr Sie Sinn ergibt und entscheiden Sie sich f√ľr ein wirklich sicheres Passwort. Sonst w√§re es durchaus m√∂glich, dass ein Nachbar oder jemand auf der Stra√üe die Zugangsdaten √§ndern kann, ohne dass er spezielle Kenntnisse ben√∂tigt. Hilfreich kann hier ein Passwort-Manager sein, der Ihnen nicht nur ein komplexes Passwort erstellt, sondern dieses auch speichert.

Den richtigen Netzwerknamen vergeben

Haben Sie die Benutzer Oberfl√§che und das WLAN eingerichtet, sollten Sie im n√§chsten Schritt Ihrem Netzwerk einen Namen vergeben der m√∂glichst undurchsichtig ist. Hierzu sollten Sie einen Namen w√§hlen der weder R√ľckschl√ľsse auf den Hersteller des Routers noch auf Sie aufkommen l√§sst. √úber Suchmaschinen lassen sich n√§mlich die Daten von Werkseinstellungen abrufen, wenn der Hersteller des Routers bekannt ist.

Schalten Sie SSID nicht ab

SSID (Service Set Identifier) ist eigentlich nichts anderes als der Netzwerkname. In Ihrem Netzwerk hat n√§mlich nicht nur jedes Endger√§t einen eindeutigen Namen, sondern auch Ihr WLAN selbst. Diese Namen nennen sich SSID. Auch wenn in diversen Foren immer wieder geraten wird, die SSID abzuschalten, damit diese nicht mehr in den Listen anderer auftauchen kann, hilft Ihnen dies nicht Ihr Netzwerk zu sch√ľtzen. Denn das Netz verschwindet damit nicht, denn der Name wird weiterhin gesendet und kann mit geeigneter Software gelesen werden.

Die richtige Verschl√ľsselung w√§hlen

Im Prinzip kann alles was √ľber das WLAN √ľbertragen wird auch ausgesp√§ht werden. Damit Sie es einem Hacker m√∂glichst schwer machen, sollten Sie die Daten√ľbertragung entsprechend verschl√ľsseln. In der Regel werden Ihnen drei verschiedene Arten der Verschl√ľsselung angeboten. Zur Verf√ľgung stehen Ihnen: WEP, WPA oder WPA2. WPA2 konnte die anderen beiden Methoden allerdings schon fast abl√∂sen, da diese Verschl√ľsselungsmethode am fortschrittlichsten ist. Am sichersten sind Sie also, wenn Sie sich f√ľr eine WPA2-PSK-Verschl√ľsselung entscheiden. K√∂nnen Sie sich zwischen TKIP und RC4 Algorithmus oder AES-Algorithmus entscheiden, w√§hlen Sie den AES-Algorithmus, da dieser am sichersten ist.

Nutzen Sie VPN

Wenn Sie die M√∂glichkeit haben, sollten Sie die WLAN-Verbindung √ľber ein virtuelles, privates Netzwerk sch√ľtzen und einen VPN-Tunnel verwenden. √úber eine solche Software k√∂nnen Sie sich zus√§tzlich sch√ľtzen.

Nutzen Sie MAC-Filter

Ein MAC-Filter kann f√ľr zus√§tzliche Sicherheit sorgen. Viele Router bieten Ihnen diese M√∂glichkeit und auch wenn der Name dies vorgibt, hat der Filter nichts mit den Produkten von Apple zu schaffen. Denn die Bezeichnung MAC bedeutet in diesem Fall Media-Access-Control. √úber diese Adresse ist die Hardware in Ihrem Netz eindeutig zu identifizieren. Sie gleicht einem Nummernschild im Internet. Bei Apple Endger√§ten hei√üt die MAC Adresse √ľbrigens WLAN-Adresse, Airport-ID oder auch Ethernet-ID. Hierdurch haben Sie die M√∂glichkeit alle anderen Ger√§te von der Nutzung des WLANs auszuschlie√üen. Hierzu legen Sie einfach eine Liste mit allen von Ihnen verwendeten MAC-Adressen an. Automatisch werden alle anderen hier nicht aufgef√ľhrten Ger√§te von der Nutzung ausgeschlossen.

Verwenden Sie ein sicheres Netzwerk Passwort

Nat√ľrlich ergibt die beste Verschl√ľsselung auch nur dann Sinn, wenn diese durch ein sicheres Passwort gesch√ľtzt wird. Das bedeutet, dass Sie auch ein sicheres Passwort generieren sollten, welches f√ľr den Zugang zum Netzwerk verwendet wird. Sobald Ihr Router an das Netz geht, sollten Sie diesen auch √ľber ein Passwort absichern. Sonst k√∂nnen Sie n√§mlich nicht ausschlie√üen, dass Fremde Ihr Netzwerk missbrauchen, um illegale Inhalte zu verbreiten. Auch wenn Sie hierf√ľr gerichtlich nicht mehr belangt werden k√∂nnen, sollten Sie Ihr Netzwerk √ľber ein sicheres Passwort sch√ľtzen.

Aktualisieren Sie die Software

Genau wie Ihr Smartphone oder Ihr PC, sollte auch Ihr Router auf dem neusten Stand gehalten werden. Denn immer wieder gibt es eine neue Firmware f√ľr Ihren Router der entweder Verbesserungen mit sich bringt oder auch Sicherheitsl√ľcken schlie√üt. Sobald es ein Update gibt, sollten Sie dieses auch laden und speichern.

Drosseln Sie die Leistung Ihres Routers

Zus√§tzlich kann es helfen, wenn Sie die Leistung Ihres Routers so weit drosseln, dass Sie √ľber die eigenen vier W√§nde nicht herauskommen. So haben weniger Menschen die M√∂glichkeit das Netzwerk zu finden und unberechtigterweise zu nutzen.

Schalten Sie den Router ab

Ein abgeschaltetes Netzwerk ist immer das sicherste Netzwerk. Sollte es Ihnen m√∂glich sein, schalten Sie Ihren Router einfach ab. Sollten Sie verreisen, trennen Sie diesen einfach vom Stromnetz. Hierdurch sparen Sie nicht nur Strom, sondern sch√ľtzen gleichzeitig auch Ihre Daten.

Was bringen WLAN Verstärker

Sollte das WLAN nicht √ľberall im Haus verf√ľgbar sein, k√∂nnen Sie wie bereits erw√§hnt einen WLAN Verst√§rker einsetzen. Diesen stecken Sie einfach in die Steckdose, konfigurieren ihn gegebenenfalls und Ihr WLAN wird schon verst√§rkt. Meist ist dies die g√ľnstigste L√∂sung, um Ihr WLAN zu verst√§rken und Sie ben√∂tigen nur eine freie Steckdose. Die Stromaufnahme ist hier sehr gering. Die Vorteile eines WLAN-Verst√§rkers sind:

  • WLAN bis zu 1.300 Mbit
  • Doppelte Reichweite
  • Einfache Installation
  • Mit fast allen Routern kompatibel
  • Verschl√ľsselte Verbindung und dadurch sicher
  • Geringer Stromverbrauch
  • Da kein L√ľfter verbaut ist, ist der Repeater lautlos

Wie funktioniert ein WLAN Repeater?

Der WLAN-Repeater stellt eine Signalbr√ľcke zwischen Ihrem Router und dem Endger√§t her und ist ein kompaktes Ger√§t, welches in der Regel einfach in die Steckdose gesteckt wird. Das vorhandene WLAN-Signal wird hiermit empfangen und in verst√§rkter Form weitergeleitet. Somit wird also ein zweites WLAN-Netzwerk aufgebaut, welches Sie ganz einfach und unkompliziert verwenden k√∂nnen. Die Reichweite kann so in den meisten F√§llen verdoppelt werden. Hierdurch wird es Ihnen m√∂glich ein gutes Signal in Nebenr√§umen, im Garten oder auf einer anderen Etage zu empfangen.

Im Inneren des Repeaters befinden sich hierzu neben der verbauten Elektronik zus√§tzlich noch Antennen, um das Signal zu verst√§rken. Die Einrichtung ist allerdings kinderleicht und technisches Verst√§ndnis ist hierzu nicht erforderlich. Das Ger√§t einfach in die Steckdose stecken, konfigurieren und los geht es. Hierdurch erhalten Sie nicht nur mehr Reichweite, sondern ebenfalls eine bessere √úbertragungsrate in Ihrem WLAN. Somit erhalten Sie die M√∂glichkeit MP3 oder Videos ruckelfrei √ľberall in Ihrem Haus zu genie√üen.

Ist der Einsatz eines WLAN-Verstärkers sicher?

Sobald Sie einen WLAN-Verst√§rker einsetzen, wird ein weiteres Netzwerk aufgebaut. Auch hier ist das Thema Verschl√ľsselung enorm wichtig, da eine weitere, drahtlose Verbindung aufgebaut wird. F√ľr Heimnetzwerke existieren aktuell drei Standards. Die Bezeichnungen lauten WEP, WPA und WPA2. Der √§lteste Standard ist WEP und sollte von Ihnen nicht mehr verwendet werden. Dieser kann von potentiellen Angreifern sehr schnell geknackt werden. Sollten Sie maximale Sicherheit w√ľnschen, verwenden Sie WPA oder noch besser WPA2. Aktuell erhalten Sie die h√∂chste Sicherheit √ľber WPA2, die Sie in Ihrem Repeater und in Ihrem Router verwenden sollten. Ein schlecht gesichertes Netzwerk bietet den Angreifern die M√∂glichkeit illegale Inhalte zu laden oder anzubieten. Um hier Streitigkeiten aus dem Wege zu gehen, sollten Sie auf Sicherheit setzen.

Können mehrere Verstärker verwendet werden um das WLAN zu optimieren?

Von den meisten Ger√§ten wird der Einsatz mehrerer Verst√§rker unterst√ľtzt und kann genutzt werden. Hierbei sollten Sie allerdings darauf achten, dass jeder Verst√§rker eine Verbindung zum Router aufbauen kann. Optimal ist es, wenn sich der Router in einer zentralen Position befindet und die Verst√§rker hier kreisf√∂rmig angeordnet werden. Somit k√∂nnen Sie zu einer optimalen Verbesserung beitragen. Den Router k√∂nnten Sie zum Beispiel im Arbeitszimmer anschlie√üen und dann im Garten, im Keller und im Kinderzimmer einen Verst√§rker anbringen. Hierdurch verbessern Sie das Signal im gesamten Haus.

Nehmen Sie Abstand davon, die Repeater in Reihe zu installieren. Denn so verbindet sich nur der erste Verstärker mit dem Router und alle anderen mit dem vorherigen Repeater. So erhalten Sie wahrscheinlich nur eine äußerst instabile Leitung. Zudem verlieren Sie sehr viel an Geschwindigkeit. Zudem kommt es bei einem Ausfall eines Repeaters auch gleichzeitig zum Ausfall von allen anderen Repeatern, die dahinter geschaltet wurden. Auch wenn keine maximale Anzahl an Repeatern angegeben wird, sollten Sie nicht mehr als 15 einsetzen. Dadurch kann es nämlich zu Überschneidungen und zu Störungen des Signals kommen.

Weitere Optimierungsmöglichkeiten

Sie k√∂nnen auch andere M√∂glichkeiten verwenden, um die Leistung Ihres Routers zu verst√§rken. Beispielsweise k√∂nnen Sie die Antennen austauschen oder externe Antennen verwenden. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie die vorgeschriebenen Richtwerte dabei nicht √ľberschreiten. Denn zugelassen sind nur Strahlungsleistungen zwischen 0,1 und 1,0 Watt. Sollten Sie die Werte √ľberschreiten, wird Ihnen nicht nur Ihr Router entzogen, sondern es drohen Ihnen auch Strafen von bis zu 500.000 Euro. Werksm√§√üig sind die Router meist schon auf 1,0 Watt eingestellt. Mehr ist hier also nicht m√∂glich.

Alternativen zu Ihrem WLAN

Sollten Dicke W√§nde oder Decken Ihr WLAN st√∂ren, ist ein Funknetz nicht immer die beste L√∂sung. Alternativ k√∂nnen Sie hier auch Powerline verwenden. Wo Sie kein Netzwerkkabel verlegen m√∂chten oder WLAN versagt, k√∂nnen Sie auch √ľber das Stromnetz ins Internet gelangen.

Powerline oder auch PowerLAN bedeutet, dass Ihre Daten des lokalen Netzwerkes √ľber die Stromleitung versendet werden. Die Verbindung wird hierbei √ľber die Powerline-Adapter hergestellt, die einem Repeater optisch sehr √§hneln. Hierdurch entf√§llt das Legen von Leitungen, da eine Steckdose meist immer vorhanden ist.

Auch die Installation ist sehr einfach: Sie stecken den Adapter in eine Steckdose, verbinden diesen mit einem Netzwerkkabel mit dem Endger√§t und dem Router und dr√ľcken zum Schluss auf den Adaptern auf einen Knopf. Die Adapter finden sich so ganz von alleine und PC und Router sind schnell mit dem Internet verbunden. Komplizierte Einstellungen m√ľssen nicht vorgenommen werden. Sie ben√∂tigen hierf√ľr mindestens zwei Adapter, die allerdings nicht unbedingt vom selben Hersteller stammen m√ľssen. √úber den Adapter werden die digitalen Informationen aus dem Internet oder des Computers in hochfrequente Signale umgewandelt. Diese k√∂nnen dann √ľber das Stromnetz versendet werden. Laut Herstellerangaben k√∂nnen so mehrere hundert Meter problemlos √ľberbr√ľckt werden. Allerdings sind dies nur Laborwerte und die Realit√§t sieht meist anders aus.

Trotzdem k√∂nnen Sie √ľber die Adapter problemlos einen PC mit dem Internet oder zwei PCs miteinander verbinden. So k√∂nnen Sie problemlos Daten austauschen. Sie k√∂nnen √ľber Powerline das Internet in jeden beliebigen Raum bringen, ohne Kabel verlegen zu m√ľssen und die W√§nde aufzurei√üen. Auf diese Weise k√∂nnen Sie auch ein vorhandenes WLAN erweitern.

Netzwerk und WLAN gleichzeitig erweitern

Auch Ihr WLAN-Netzwerk kann von Powerline profitieren. Alle renommierten Hersteller bieten mittlerweile Adapter an, die ebenfalls einen WLAN-Access-Point verbaut haben. Hierdurch wird das Internet erst durch die Stromleitung verl√§ngert um anschlie√üend √ľber Funkverbindung weiter verteilt. So haben Sie die M√∂glichkeit auch an Orten die Weit vom Router entfernt sind ein WLAN-Netzwerk aufzubauen. Dies ist f√ľr alle Ger√§te vorteilhaft, die √ľber keinen eigenen LAN-Anschluss verf√ľgen.

Dies k√∂nnen normale Repeater nicht leisten und √ľber Powerline k√∂nnen Sie einfach Ihr WLAN erweitern. Bei klassischen Routern nimmt die √úbertragungs-Qualit√§t ja bei gr√∂√üeren Entfernungen deutlich ab. Aus diesem Grund sind Powerline-Adapter auch immer ein wenig teurer als WLAN-Repeater.

Glossar

Auch die WLAN-Technologie ist voller Abk√ľrzungen und Fremdw√∂rtern. Wenn Sie sich mit der Technik nicht intensiv besch√§ftigen, haben Sie kaum die M√∂glichkeit durch die Fachbegriffe durchzublicken. Selbst der Begriff WLAN ist eine Abk√ľrzung. Immer dann wenn Sie ein Netzwerk konfigurieren m√∂chten, werden Sie auf unverst√§ndliche Begriffe sto√üen, die wir Ihnen nun etwas leichter erkl√§ren m√∂chten.

802.11: Dies ist der allgemeine Standard, der von der IEEE (Institut f√ľr Elektro- und Elektronikingenieure) f√ľr drahtlose Netzwerke geschaffen wurde. Innerhalb dieses Standards gibt es weitere Unterkategorien. Hier zu nennen w√§ren 802.11b bei der Verwendung des 2,4 GHz Spektrums (11 Mbps) oder 802.11a unter Verwendung des 5 GHZ Spektrums (54 Mbps). Zus√§tzlich gibt es noch 802.11g (54 Mbps im 2,4 GHz Bereich) und 802.11 (300 Mbps im 2,4 und 5 GHz Bereich)

Access Point (AP): Der AP ist eine WLAN-Basisstation, der ein LAN-Netzwerk mit einem kabellosen Netzwerk verbindet. Die Basisstation kann hierbei Signale empfangen und senden. Meist enthalten die √ľblichen APs ebenfalls einen Router, der dann die Daten zu den Endger√§ten weiterleitet.

Bluetooth: Auf kurze Entfernungen kann das Standardsystem Geschwindigkeiten von bis zu 3 Mbit pro Sekunde erreichen und wurde f√ľr drahtlose pers√∂nliche Netzwerke (PAN) entwickelt. Diese Technologie wird meist an Tastaturen, drahtlosen Headsets oder Smartphones verwendet.

Ethernet: Mit dem Standard-Datenkommunikationsprotokoll ermöglicht Computern und Peripheriegeräten wie zum Beispiel Druckern Informationen auszutauschen und untereinander in einem Netzwerk zu kommunizieren.  In Heimnetzwerken wird meist eine 100 Mbps-Variante verwendet. Möglich sind allerdings bis zu 1.000 Mbps und mehr.

IP-Adresse: Die IP-Adresse ist die Telefonnummer des Internets. Hier√ľber k√∂nnen Computer und Ger√§te im Netz identifiziert werden, wenn sie mit dem Internet verbunden sind. Hier√ľber wird der Datenverkehr geregelt. Heimnetzwerke verf√ľgen meist √ľber zwei IP-Adressen. Die √∂ffentliche IP-Adresse wird von Ihrem Router verwendet. Zus√§tzlich haben die Ger√§te die mit Ihrem Netzwerk verbunden sind eine eigene IP-Adresse, damit sie eindeutig identifiziert werden k√∂nnen. Der Router sendet nun die Daten zwischen der √∂ffentlichen und der privaten IP-Adresse und findet so immer das richtige Endger√§t.

LAN (Local Area Network): Als LAN wird ein Computer-Datenkommunikationsnetzwerk bezeichnet, welches sich innerhalb eines begrenzten physischen Standorts befindet. Diese befindet sich zum Beispiel in Ihrem Haus.

Netzwerkadapter: Der Netzwerkadapter bildet die Schnittstelle zwischen Ihrem PC und dem Router. Bei drahtlosen Netzwerken werden die Adapter meist √ľber einen USB-Bs oder einen PC Card-Bus verbunden. Fast alle Notebooks und PCs haben einen Netzwerkadapter bereits integriert.

Network Address Translation (NAT): Dieser Prozess wird daf√ľr ben√∂tigt, damit eine Verbindung zwischen Ihrem privaten Netzwerk und dem Internet zustande kommen kann und dient quasi als √úbersetzer.

Service Set Identifier (SSID): Dies ist die Bezeichnung f√ľr ein bestimmtes WLAN und wird auch ESSID genannt. Damit Sie sich mit dem Netzwerk verbinden k√∂nnen, m√ľssen Sie den Namen, bzw. die SSID kennen.

Wi-Fi Protected Access (WPA): Eine Verschl√ľsselungsmethode um Ihre Daten sicher senden zu k√∂nnen. Im Gegensatz zum √§lteren Standard WEP √§ndert sich der Schl√ľssel dynamisch und bringt hierdurch mehr Sicherheit.

Wi-Fi Protected Access 2 (WPA2): Mit WPA2 wurde die Technik noch weiter verbessert und die Verschl√ľsselung ist nur sehr schwer zu knacken. Ihr System wird dadurch deutlich sicherer.

Wired Equivalent Privacy (WEP): Der veraltete Standard zur Verschl√ľsselung im WLAN.

Drahtlose Ethernet-Bridge: Hier√ľber k√∂nnen Sie Ger√§te die √ľber kein WLAN verf√ľgen mit dem WLAN verbinden. Dies gilt zum Beispiel f√ľr TV Ger√§te oder Spielekonsolen.

WLAN: WLAN ist die Abk√ľrzung f√ľr Wireless Local Area Network. Die deutsche Bezeichnung lautet drahtloses lokales Netzwerk.

WLAN-Repeater: Über den WLAN Repeater können Sie die Reichweite Ihres WLANs erweitern.

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Wireless Local Area Network (WLAN) – Was ist das eigentlich?
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