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Wie funktioniert ein Surfstick?

Wenn Sie auch von unterwegs aus mit Ihrem Notebook in das Internet m├Âchten, dann lohnt sich vielleicht die Anschaffung von einem Surfstick. Aber wissen Sie was genau ein Surfstick ist und wie dieser funktioniert? Wir erkl├Ąren Ihnen, was Sie beim Kauf beachten sollten und worauf es bei einem Surfstick ankommt. Ebenfalls erkl├Ąren wir Ihnen, wann es sich lohnt einen Surfstick mit Vertrag zu kaufen oder ob eine Prepaid Karte vollkommen ausreicht.

Der Surfstick und seine Funktion

Der Surfstick ├╝bernimmt eigentlich die Funktion von einem Router, den Sie vielleicht zu Hause einsetzen. Dieser baut eine Verbindung zum Internet aber nicht per Kabel auf, sondern nutzt das Mobilfunknetz. Dieses ist das gleiche Netz, welches Sie auch f├╝r Ihr Smartphone verwenden, um damit ins Internet zu kommen. Aus diesem Grund ben├Âtigen Sie auch eine Sim-Karte, die Sie in den Surfstick stecken m├╝ssen, damit es zu einer Verbindung kommen kann. Welches Netz Sie dabei verwenden spielt eigentlich keine Rolle. Generell funktioniert jede Sim-Karte in einem Surfstick. Sie k├Ânnen also eine Karte vom Aldi, Lidl, Vodafone oder Tchibo nehmen um damit eine Verbindung zum Internet aufzubauen.

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Wenn Sie sich f├╝r den Erwerb einer Prepaid Sim-Karte entscheiden sollten Sie darauf achten, dass der Tarif zum Surfen im Internet m├Âglichst g├╝nstig ist. Hier ist es wichtig, dass Sie vorab einmal ├╝berlegen, wie viel GB an Freivolumen Sie wahrscheinlich ben├Âtigen werden. Haben Sie bereits einen bestehenden Vertrag, k├Ânnen Sie bei den meisten Anbietern wie der Telekom, 1 & 1 oder Vodafone eine g├╝nstige Zweitkarte bestellen. Anbieter wie Fonic oder O2 bieten Ihnen aber auch spezielle Tarife die Sie dann f├╝r Ihren Surfstick verwenden k├Ânnen. In der Regel k├Ânnen Sie mit diesen Tarifen aber nur im Internet surfen und nicht auch telefonieren. Verwenden Sie die Sim-Karte aber nur dazu, damit Sie mit Ihrem Notebook ├╝berall ins Internet gehen k├Ânnen, sollte dies vollkommen ausreichend sein. Ein Vergleich der unterschiedlichen Tarife lohnt sich aber immer.

Verschiedene Geschwindigkeiten

Da der Surfstick das gleiche Netz verwendet wie ein Smartphone, gibt es auch hier verschiedene Sendetechnologien und Geschwindigkeiten. Angeboten werden LTE, HSDPA, UMTS, EDGE und GPRS. LTE geh├Ârt zu der neusten Technologie und erm├Âglicht ein besonders schnelles surfen im Internet. Theoretisch sind hier bis zu 100 Megabit pro Sekunde machbar. Bei HSDPA erhalten Sie ├ťbertragungsraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. HSDPA+ erm├Âglicht Ihnen sogar bis zu 42,2 Megabit Download. Deutlich langsamer wird es mit UMTS, GPRS oder EDGE. Hier bereitet das Surfen im Internet schon keine Freude mehr, weshalb Sie von diesen ├ťbertragungsraten Abstand nehmen sollten.

Welche unterschiedlichen Arten gibt es?

Auch im Prepaid Bereich werden Surfsticks immer wieder in Kombination mit einem bestimmten Datentarif angeboten. Sie sollten auf jeden Fall darauf achten, dass der gekaufte Surfstick nicht ├╝ber einen Simlock verf├╝gt. In diesem Fall k├Ânnen Sie diesen n├Ąmlich auch nur mit einer Sim-Karte des Anbieters verwenden. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist nicht m├Âglich, da der Surfstick dann nicht funktioniert. Mit einem Stick ohne Simlock k├Ânnen Sie jede Karte verwenden und sind nicht an einen Anbieter gebunden. So k├Ânnen Sie den Stick auch im Ausland verwenden, indem Sie sich dort eine Karte mit Landestarif kaufen. Die Auswahl an Anbietern ist sehr gro├č.

Diese Schnittstellen gibt es bei einem Surfstick

Optisch k├Ânnen Sie einen Surfstuck kaum von einem USB-Stick unterscheiden. Dieser wird ebenfalls in die USB-Schnittstelle gesteckt und arbeitet Plug-and-Play. Das bedeutet: Einstecken, einloggen und loslegen. Ein Surfstick wird von den Anbietern mit und ohne Vertrag, mit einer Flatrate, als Prepaid oder auch mit Monats- oder Tagesgeb├╝hren angeboten. In den Surfstick kommt dann die Sim-Karte.

Der Anschluss erfolgt vollkommen problemlos und in der Regel wird der Stick sofort erkannt, sobald er in die USB-Schnittstelle eingesteckt wird. Manchmal liegt noch ein USB-Y-Kabel bei. Hiermit wird der Stick dann ├╝ber einen zweiten USB-Anschluss mit Strom versorgt. Sollte kein USB-Anschluss mehr frei sein, kann ein kleiner USB-Hub Abhilfe schaffen. Diese gibt es speziell f├╝r den mobilen Einsatz.

Welche Betriebsfrequenzen gibt es?

Je nach Land in dem Sie sich aufhalten, werden verschiedene Frequenzen f├╝r den Mobilfunk angeboten. In den USA werden zum Beispiel die Frequenzen850 und 1900 MHz verwendet. Australien, Asien und Europa nutzen 900 und 1800 MHz. Auf der sicheren Seite sind Sie also, mit einem sogenannten Quadband-Stick, der alle vier Frequenzen verwenden kann. Bei UMTS sieht dies ein wenig anders aus. In Deutschland werden die Frequenzen 1900 und 2100 verwendet. In anderen L├Ąndern ist es dann auch wieder anders aus.

Achten Sie also beim Kauf darauf, welche Technik von Ihrem Stick unterst├╝tzt wird. Dies gilt besonders, wenn Sie den Stick im Ausland oder im Internet kaufen. Produkte aus den USA unterst├╝tzen nicht immer den Standard, der in Deutschland verwendet wird. Der neue Surfstick sollte UMTS- oder HSDPA, GSM- und EDGE-kompatibel sein.

HSDPA

Eine Erweiterung f├╝r UMTS ist HSDPA. Hier sind im Downstream Datenraten von bis zu 14,4 Mbit/s m├Âglich und der Standard wird auch als 3,5G bezeichnet. Mit UMTS hingegen sind nur Downloadraten von Maximum 384 kBit/s m├Âglich. Im Jahr 2006 wurde HSDPA von der Telekom und von Vodafone vorgestellt. Sp├Ąter zogen auch O2 und E-Plus nach. Trotzdem ist HSDPA kein Ersatz f├╝r das Festnetz, bzw. den DSL-Anschluss. Denn hier sind die Ping-Zeiten wesentlich h├Âher und bei den Werten handelt es sich nur um theoretische Werte, die in der Praxis fast nie erreicht werden. Zudem ist ein Upload nur bis zu einer Geschwindigkeit von 384 kBit/s m├Âglich.

HSPA+

Die Weiterentwicklung nennt sich HSPA+, was f├╝r High Speed Packet Access Plus steht. Die Technik ist schneller und erlaubt ├ťbertragungsraten von bis zu 42 Mbit/s. Im Download sind hier sogar bis zu 7,2 Mbit/s denkbar. Auch dies sind wieder theoretische Werte, die leider selten erreicht werden k├Ânnen.

4G LTE

LTE verwendet verschiedene Frequenzen. In Gro├čst├Ądten wird zum Beispiel bei 1,8 GHz gefunkt. Auf dem Land werden hingegen die 800 MHz-Frequenzen verwendet. Im LTE-Netz sind Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s m├Âglich. Somit erreichen Sie ├╝ber LTE bereits DSL-Niveau wenn Sie mit Ihrem Laptop unterwegs sind.

Weitere n├╝tzliche Funktionen

Um den Empfang zu verbessern kann es ├╝brigens hilfreich sein, wenn Sie eine Zusatzantenne anschlie├čen k├Ânnen. Manche Surfsticks bieten diese M├Âglichkeit und wenn Sie viel unterwegs sind, kann dies die Geschwindigkeit deutlich erh├Âhen.

Moderne Surfsticks k├Ânnen aber ebenfalls als USB-Speicher verwendet werden. Daf├╝r wird in der Regel ein zus├Ątzlicher Steckplatz im Stick bereitgestellt, in den Sie eine MicroSD-Karte stecken k├Ânnen.

Surfstick mit Vertrag – Vor und Nachteile!

Wenn Sie sich f├╝r einen Surfstick mit Vertrag entscheiden, k├Ânnen Sie in der Regel von zwei Dingen profitieren. Zum einen erhalten Sie den Surfstick meist bereits schon f├╝r einen Euro. Zudem sind die Tarife oftmals g├╝nstiger oder Sie erhalten mehr Datenvolumen. Nachteilig ist allerdings, dass Sie an ein Netz gebunden sind. Reisen Sie also zum Beispiel ins Ausland, k├Ânnen Sie Ihren Surfstick dort vielleicht nicht verwenden. Denn Surfsticks mit Vertrag sind h├Ąufig mit einem Simlock versehen. Dies bedeutet, dass Sie keine Karte eines anderen Anbieters verwenden k├Ânnen.

Surfstick Tarife – Darauf sollten Sie achten!

Mit einem Surfstick f├╝r Ihr Laptop k├Ânnen Sie quasi ├╝berall wo Sie sich befinden ins Internet gehen. Heute sind die Tarife auch deutlich g├╝nstiger, als sie es noch vor ein paar Jahren waren. Viele Anbieter wie Congstar, Medion, Huawei oder Otelo haben heute einen solchen Stick im Programm und bieten auch einen entsprechenden Tarif an. Tarife gibt es f├╝r Wenig- und Vielnutzer mit entsprechendem Datenvolumen. Aber auch wenn dieses aufgebraucht ist m├╝ssen Sie meist keine hohen Kosten bef├╝rchten. Lediglich die Geschwindigkeit wird dann gedrosselt.

Wenn Sie einen Surfstick kaufen sollten Sie vorab also ├╝berlegen, wie oft Sie diesen verwenden werden und dann den entsprechenden Tarif w├Ąhlen. F├╝r Vielnutzer lohnt sich h├Ąufig ein Vertrag mit entsprechendem Datenvolumen. Wenig-Surfer kommen meist schon mit einem Prepaid-Tarif aus.

Welcher Datentarif ist das richtige f├╝r mich?

M├Âchten Sie einen Prepaid-Tarif zum Beispiel in Ihrem Urlaub nutzen, sollten Sie auch hier erst einmal ├╝berlegen, wof├╝r Sie diesen verwenden werden. Rufen Sie lediglich Ihre Mails ab, werden Sie mit einem GB schon auskommen. M├Âchten Sie im Internet surfen und Videos streamen, k├Ânnen auch 10 GB schnell zu wenig sein. Vier Stunden Skype mit den Liebsten oder eine Stunde YouTube ben├Âtigen n├Ąmlich schon ungef├Ąhr ein GB an Daten.

Die Prepaid Version – Surfstick ohne Vertrag – Vor und Nachteile!

Mit einem Surfstick ohne Vertrag sind Sie unabh├Ąngig und nicht f├╝r 24 Monate an einen Provider gebunden. Unterschiede gibt es allerdings zwischen einem Surfstick ohne Vertrag und einem Prepaid-Surfstick. Bei einem Surfstick ohne Vertragslaufzeit zahlen Sie zwar jeden Monat eine gewisse Geb├╝hr, k├Ânnen den Vertrag aber auch monatlich k├╝ndigen. Bei einem Prepaid-Surfstick m├╝ssen Sie vorab immer wieder Guthaben aufladen um damit in das Internet zu gelangen. Ist das Guthaben aufgebraucht, k├Ânnen Sie auch nicht mehr ins Internet.

Auch bei den Surfsticks ohne Vertragslaufzeit gibt es Pakete die Sie jeden Monat buchen k├Ânnen und auch eine Flatrate ist m├Âglich. Bei einem Prepaid-Stick k├Ânnen Sie h├Ąufig Volumen f├╝r einen Tag, eine Woche oder einen Monat buchen. Ben├Âtigen Sie den Stick nur selten, ist dies meist die bessere Wahl.

Bei einem Surfstick ohne Vertragslaufzeit erhalten Sie das gebuchte Volumen meist g├╝nstiger, m├╝ssen daf├╝r aber eine monatliche Geb├╝hr zahlen. Diese wird auch dann f├Ąllig, wenn Sie den Stick nicht verwenden.

Surftstick ohne Simlock die bessere Variante!

Mit einem Surfstick ohne Simlock sind Sie auf jeden Fall immer auf der sicheren Seite. Viele Hersteller bieten diese an und Sie k├Ânnen den Stick mit jeder Karte und jedem Anbieter nutzen. Hierdurch sind Sie ├╝berall wo Sie sich befinden mobil und k├Ânnen das Internet nutzen.

Die Modelle die meist von den gro├čen Mobilfunkanbietern angeboten werden, verf├╝gen ├╝ber einen Simlock und k├Ânnen aus diesem Grund nur mit einer Karte des Betreibers verwendet werden. Auf Tarife anderer Anbieter k├Ânnen Sie so nicht ausweichen. F├╝r Sie entstehen dadurch keinerlei Vorteile. Sie werden dadurch nur an das jeweilige Unternehmen gebunden. M├Âchten Sie flexibel bleiben, verwenden Sie am besten einen Surfstick von einem Dritthersteller. Diese kommen ohne SIM-Lock aus und k├Ânnen flexibel eingesetzt werden. Dies bietet Ihnen Vorteile im Urlaub und dort, wo vielleicht das Telekom Netz nicht so stark ist. In diesem Fall nutzen Sie einfach eine Karte von Vodafone oder O2.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Bei den meisten Surfsticks ohne Vertragslaufzeit ist bereits ein bestimmtes Kontingent enthalten. Einige Anbieter bieten Ihnen auch eine vollwertige Flatrate an. ├ťberlegen Sie also, ob Sie mit 1 GB auskommen, oder ob es vielleicht doch besser 10 GB sein sollten. Dies lohnt sich besonders, wenn Sie hohe Datenmengen ├╝ber das Netz senden m├Âchten. Durch die richtige Einsch├Ątzung sparen Sie Geb├╝hren, denn es w├Ąre ├Ąrgerlich, wenn Sie f├╝r 10 GB bezahlen und am Ende nur 500 MB ben├Âtigt haben. Umgekehrt w├Ąre es aber auch nicht besser, denn wenn Sie Volumen nachbuchen m├╝ssen, wird dies meist deutlich teurer.

Achten Sie aber ebenfalls darauf, dass es keine Datenautomatik gibt. Ist Ihr Guthaben verbraucht k├Ânnen Sie zwar nur gedrosselt durchs Internet surfen, m├╝ssen dann aber nicht mit zus├Ątzlichen Kosten rechnen.

Und auch die Bandbreite ist sehr wichtig. Sie finden Tarife zwischen 3,6 Mbit/s bis zu 150 Mbit/s. Je schneller die Daten├╝bertragung ist, desto teurer wird es aber auch f├╝r Sie. Sie finden aber auch schon g├╝nstige Alternativen, die Ihnen eine Geschwindigkeit von 50 Mbit/s bieten. Vielleicht reicht dies f├╝r Sie ja vollkommen aus.

Die besten Hersteller von Surfsticks

Huawei z├Ąhlt bereits seit vielen Jahren zu den Top-Produzenten von Surfsticks oder mobilen Hotspots. Dieser bietet ein gro├čes Sortiment und bringt immer wieder innovative Ger├Ąte auf den Markt, die sich f├╝r Einsteiger und Fortgeschrittene eignen. Heute gibt es aber auch schon viele weitere Anbieter, da das Internet immer schneller w├Ąchst und die Menschen auch au├čerhalb ihrer Wohnung mit dem Laptop ins Internet m├Âchten. Weitere Hersteller sind zum Beispiel:

  • ZTE
  • TP-Link
  • Samsung
  • Options
  • Nokia
  • Novatel
  • D-Link
  • Alcatel
  • 4 G Systems

Den Surfstick installieren – Worauf sollten Sie achten?

Sie m├Âchten nun nach dem Kauf Ihren Surfstick installieren? Nichts einfacher als das, denn technisches Verst├Ąndnis ben├Âtigen Sie hierzu nicht. Mit unserer Schritt f├╝r Schritt Anleitung sind Sie in wenigen Minuten einsatzbereit und k├Ânnen mit Ihrem Laptop in das Internet.

Zuerst sollten Sie, am besten bereits vor dem Kauf, erst einmal ├╝berpr├╝fen, ob Ihr Betriebssystem vom Surf-Stick auch unterst├╝tzt wird. Bei Windows 10 sollten Sie generell keine Probleme bekommen. Angaben ob Ihr Betriebssystem unterst├╝tzt wird, finden Sie in der Beschreibung oder auf der Verpackung.

  1. Zuerst nehmen Sie den Stick aus seiner Verpackung und ├Âffnen anschlie├čend den Surfstick um die SIM-Karte einzulegen. Der Einschub befindet sich je nach Hersteller an unterschiedlichen Stellen. In der Bedienungsanleitung finden Sie meist aber eine bebilderte Darstellung.
  2. Nehmen Sie die SIM-Karte und stecken Sie diese in das daf├╝r vorgesehene Steckfach. Achten Sie darauf, dass Sie diese richtig herum einlegen.
  3. Stecken Sie nun den Surfstick in einen freien USB-Steckplatz Ihres Laptops.
  4. Die Installation erfolgt nun automatisch und auf dem Bildschirm k├Ânnen Sie nun die entsprechenden Hinweise sehen.
  5. Wurde die Software installiert, befindet sich nun ein neues Symbol auf Ihrem Desktop. Mit einem Doppelklick ├Âffnen Sie diese.
  6. Geben Sie die vierstellige PIN ein. Diese finden Sie in den Unterlagen, die Sie mit der SIM-Karte erhalten haben.

Der Surfstick versucht nun eine Verbindung zum Internet aufzubauen, nachdem Sie auf Verbinden geklickt haben. Dies dauert nur ein paar Sekunden. Nach ein bis zwei Minuten ist die Installation bereits abgeschlossen.

Welcher Surfstick ist das richtige f├╝r mich?

Sicherlich ist es nicht einfach den besten Tarif oder Surfstick f├╝r Sie zu finden. Schlie├člich gibt es eine gro├če Anzahl von Anbietern und mehr als 100 Tarife. Lassen Sie sich hier nicht von Angeboten locken, sondern ├╝berpr├╝fen Sie, was Sie wirklich ben├Âtigen. Denn hiermit ersparen Sie sich nicht nur Geld, sondern auch ├ärger.

Die Netzabdeckung ist wichtig

Der wichtigste Schritt ist sicherlich die ├ťberpr├╝fung der Netzabdeckung. M├Âchten Sie schnell durch das Internet surfen, sollte mindestens 3G (UMTS/HSPA) oder noch besser 4G (LTE) zur Verf├╝gung stehen. An Ihrem Ort k├Ânnen Sie mit mehreren Adressen die Netzabdeckung bei allen Anbietern ├╝berpr├╝fen. Hierzu besuchen Sie einfach die Internetseite des Anbieters und f├╝llen dort das Suchformular mit den Adressen aus. Anschlie├čend k├Ânnen Sie erkennen, wie stark das Netz vor Ort ist. Sollten Sie aber viel unterwegs sein und dort den Surfstick immer wieder nutzen wollen, k├Ânnen Sie sich diese Abfrage eigentlich sparen. Denn im Vergleich sind die Netze von Vodafone und der Telekom am besten vertreten und besser ausgebaut.

W├Ąhlen Sie den richtigen Tarif

Nachdem Sie alle Tarife ausgeschlossen haben, die kein 3G oder 4G anbieten, k├Ânnen Sie sich auf die Suche nach dem richtigen Tarif machen. Im Wesentlichen werden drei Tarifarten von den meisten Nutzern verwendet:

  • Die Tages-Flat: Nutzen Sie Ihren Surfstick nur gelegentlich, ist die Tages-Flat wahrscheinlich die richtige Wahl f├╝r Sie. Diese erhalten Sie als Prepaid-Tarif und Sie m├╝ssen die Karte vorab immer wieder neu aufladen, damit Sie mobil das Internet nutzen k├Ânnen. Sobald Sie mobil das Internet nutzen, wird Ihnen ein bestimmter Betrag von Ihrem Guthaben abgezogen. Von nun an k├Ânnen Sie das Volumen in der Regel f├╝r 24 Stunden verwenden. Auch hier finden Sie Tarife mit Highspeed Volumen.
  • Die Monats-Flat: Am h├Ąufigsten wird die Monats-Flat gebucht. Hier haben Sie die M├Âglichkeit f├╝r einen gewissen Betrag 30 Tage das Internet mobil in Deutschland zu nutzen. Wann oder wie oft Sie in dieser Zeit ins Internet gehen, spielt dabei keine Rolle. Hier gibt es allerdings auch die gr├Â├čten Preisunterschiede. Unterschiede gibt es aber ebenfalls in der Geschwindigkeit und im Highspeed-Volumen.
  • Der Vertrag: Bei einem Vertrag sind Sie meist f├╝r 24 Monate an den Anbieter gebunden. Gegen eine monatliche Grundgeb├╝hr k├Ânnen Sie ein gewisses Datenpaket buchen und k├Ânnen die Flat auch h├Ąufig im Ausland verwenden. Dies eignet sich besonders f├╝r Vielreisende, die immer auf ein funktionierendes Internet angewiesen sind.

Das maximale Datenlimit und die Drosselung der Flatrate

Haben Sie Ihr gebuchtes Kontingent an Highspeed-Volumen verbraucht, wird Ihr Zugang gedrosselt. Das bedeutet, die Surf-Geschwindigkeit f├Ąllt drastisch. Meist wird diese auf 64 kBit/s gedrosselt. Auch wenn viele Pakete auf den ersten Blick recht g├╝nstig erscheinen, beinhalten diese meist nur ein geringes Volumen. Ist dieses im bezahlten Monat verbraucht, sinkt die Geschwindigkeit und Sie f├╝hlen sich in die Steinzeit zur├╝ckversetzt. Wirkliches Surfen im Internet ist dann kaum noch m├Âglich. Zum Abrufen von E-Mails reicht dies aber immer noch aus, auch wenn Sie nun etwas l├Ąnger warten m├╝ssen.

Besonders wenn Sie Datenpakete f├╝r einen l├Ąngeren Zeitraum buchen, sollten Sie auf die Datenmenge achten. Zwar k├Ânnen Sie bei fast allen Tarifen Volumen nachbuchen, dies ist in der Regel aber deutlich teurer.

So verbessern Sie den Empfang

An einigen Surfsticks haben Sie die M├Âglichkeit eine externe Antenne anzuschlie├čen. Ist dies nicht m├Âglich, kann Ihnen manchmal schon ein einfaches USB-Kabel helfen. Hiermit k├Ânnen Sie die Position des Surfsticks ver├Ąndern und schlie├čen den Stick nicht sofort an Ihren PC, sondern an das USB-Kabel an. Auch eine erh├Âhte Position kann manchmal den Empfang bereits verbessern.

Die besten Surfsticks f├╝r Vielnutzer

Wie bereits erw├Ąhnt lohnen sich f├╝r Vielnutzer Surfsticks mit Vertrag. Die besten Angebote haben wir Ihnen hier einmal zusammengestellt.

  • Surfstick von 1&1

Mit der Notebookflat von 1&1 surfen Sie bereits f├╝r 9,99 Euro pro Monat und bis zu 50 Mbit/s. Den Stick erhalten Sie f├╝r 9,99 Euro dazu und zus├Ątzlich 2 GB Datenvolumen. Danach wird die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s gedrosselt.

  • Congstar bietet Ihnen f├╝r 12,90 Euro pro Monat und 29,99 Euro f├╝r den Surfstick 1 GB Volumen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s. F├╝r Neukunden gibt es ein Startguthaben in H├Âhe von 10 Euro.
  • Den Debitel Surfstick erhalten Sie bereits f├╝r einen Euro und einer monatlichen Geb├╝hr von 14,99 Euro. Daf├╝r bekommen Sie ein Datenvolumen von 4 GB bei einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Mbit/s.
  • Vodafone bietet Ihnen f├╝r 17,49 Euro pro Monat 5 GB Volumen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s. Die Anschlussgeb├╝hr betr├Ągt bei einer Laufzeit von 24 Monaten 39,99 Euro.

Surfsticks f├╝r Gelegenheitsnutzer

Nutzen Sie das mobile Internet eher selten, k├Ânnen Sie sich f├╝r eine Tages- oder Wochen-Flat entscheiden. Sie k├Ânnen aber auch pro MB bezahlen. Die besten Angebote erhalten Sie hier:

  • Der Prepaid-Stick von Congstar bietet Ihnen eine Tagesflat zu einem Pries von 2,49 Euro. Wenn Sie den Stick zum Preis von 29,99 Euro erwerben, erhalten Sie vier kostenlose Tage dazu.
  • Auch Vodafone bietet Ihnen einen Prepaid-Stick zu einem Proes von 49,99 Euro. Hier nutzen Sie entweder 200 MB f├╝r 4,99 Euro oder bis zu 5 GB zum Pries von 34,99 Euro. Das Kontingent ist bis zu 30 Tage nutzbar.
  • Bei der Telekom bekommen Sie 500 MB pro Tag zu einem Preis von 2,95 Euro. Der Stick kostet Sie 69,95 Euro und Sie surfen mit LTE.

Surfsticks ohne SIM-Lock

Manchmal kann es aber auch Sinn ergeben, wenn Sie einen freien Surfstick verwenden. Hier bieten sich die folgenden Modelle besonders gut an:

  • XS Stick P14

Der XSStick P14 ist eine gute Alternative, wenn es nicht so teuer sein soll. Hier surfen Sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Mbit/s im LTE Netzund bekommen zudem eine deutsche Software dabei.

  • Fonic Surfstick

Der Surfstick von Sonic bietet Ihnen ein gutes Preis/Leistungsverh├Ąltnis und Sie sind frei bei der Wahl Ihres Anbieters.

  • Huawei E353

Der Huawei E353 kommt mit einem zus├Ątzlichen Antennenanschluss und Sie k├Ânnen Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Mbit/s nutzen. Das Modell zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es leicht zu bedienen ist.

  • Huawei E355

Auch hier k├Ânnen Sie eine externe Antenne anschlie├čen und k├Ânnen den Stick auch als HotSpot einsetzen. So k├Ânnen auch andere Ger├Ąte den Stick f├╝r den Zugang zum Internet nutzen. Der Clou ist, dass Sie den Surfstick auch einfach in die Steckdose stecken k├Ânnen. Somit dient er quasi als Router.

Lohnt sich f├╝r Sie ein Surfstick?

Es gibt viele Gr├╝nde die f├╝r einen Surfstick sprechen. F├╝r welchen Sie sich am Ende entscheiden, liegt in erster Linie an Ihrem Nutzerverhalten. Hier unterscheiden sich im Wesentlichen drei Nutzerarten:

Der Business-Surfer

Sind Sie ein Business-Surfer, dann ist Ihnen wahrscheinlich ein hohes Datenvolumen sehr wichtig. Denn in der Regel nutzen Sie Ihren Surfstick dann jeden Tag. Sie nutzen anspruchsvolle Anwendungen oder tauschen gro├če Datenmengen aus? Dann lohnt sich ein Surfstick mit Vertrag und viel Datenvolumen. Sie finden Angebote mit Volumen von bis zu 15 GB pro Monat.

Der Gelegenheits-Surfer

Als Gelegenheitssurfer verf├╝gen Sie wahrscheinlich ├╝ber einen DSL Anschluss zu Hause und nutzen das mobile Netz nur seltener. Daf├╝r eignen sich Prepaid-Surfsticks oder freie Surfsticks sehr gut. Diese lohnen sich auch dann, wenn Sie einmal einen Monat den Stick ├╝berhaupt nicht verwenden.

Der Surfstick als Alternative zu DSL

Der Sie m├Âchten den Surf-Stick nutzen, weil bei Ihnen kein schnelles DSL zur Verf├╝gung steht? Auch hier lohnt es sich einen Vertrags-Stick zu nehmen und auf m├Âglichst viel Datenvolumen zu setzen. Auch ein Surfstick den Sie als HotSpot einsetzen k├Ânnen ist hier eine gute Alternative.

Glossar

EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) ist ein Verfahren zur Daten├╝bertragung

GPRS (General Packet Radio Service) ist ebenfalls ein Verfahren zur Daten├╝bertragung

GSM (Global System for Mobile Communications) ist der Mobilfunkstandard der zweiten Generation

UMTS (Universal Mobile Responsive Telecommunications System) ist der Mobilfunkstandard der dritten Generation

HSPA (High Speed Packet Access) ist das ├ťbertragungsverfahren im UMTS-Netz

LTE (Long Term Evolution) ist der heutige 4G- Mobilfunk-Standard

MicroSD ist eine Version der SD-Speicherkarten

WLAN (Wireless Local Area Network) steht f├╝r ein lokales Funknetzwerk

Surfstick
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